Passender Verkaufstrainer verzweifelt gesucht? - Tipps für mehr Verkaufserfolg!
Wichtige Tipps für Sie, wenn Sie gerade auf der Suche nach einem passenden Trainer sind!
Gerade in Zeiten klammer Kassen will eine Weiterbildung gut überlegt sein. Andererseits: Wer gute Verkäufer "im Stall" hat, profitiert von deren erfreulichen Umsätzen. Da heißt es also: Das Geld ist gut angelegt - wenn Sie denn den richtigen Verkaufstrainer finden.
60.000 Trainer gibt es auf dem deutschen Markt. Das schätzt der Berufsverband der Trainer, Berater und Coaches (BDVT e.V.). Da ist es ganz logisch, dass es große Qualitätsunterschiede gibt.
Nehmen Sie sich deshalb ausreichend Zeit, verschiedene Trainer kennenzulernen. Anhand der folgenden Kriterien finden Sie den passenden Partner.
Hinterfragen Sie die Vertriebserfahrung
Die Vertriebserfahrung ist zwingende Voraussetzung für einen Verkaufstrainer. Die Theorie aus Lehrbüchern ist zwar grundsätzlich richtig. Aber nur ein Praktiker kann beurteilen, wie die Methoden in Kundengesprächen wirklich funktionieren.
Achten Sie auf Aus- und Weiterbildungen
Ein seriöser Trainer bildet sich auch selbst regelmäßig weiter. Er besucht regelmäßig Seminare, in denen er sich zusätzliche Trainings- und Coaching- Methoden aneignet oder seine Persönlichkeit weiterentwickelt. Aber auch Weiterbildungen in Betriebswirtschaft oder Fachthemen sprechen für einen verantwortungsvollen Trainer.
Setzen Sie auf flexible Spezialisten.
Am besten ist es, wenn Sie sich an Trainer wenden, die sich
nicht ausschließlich mit Verkaufsseminaren bestimmter Branchen oder
Zielgruppen beschäftigen, sondern auf einen breiten
Erfahrungsschatz zurückgreifen können.
Trotzdem sollten Sie auf Spezialisierungen und die
Flexibilität des Trainers achten, sich auf Ihre
Tätigkeit einzustellen.
Zu eng an eine Branche orientierte Trainer werden genau wie
das Team Betriebsblind.
Zu breit aufgestellte Trainer haben keinen Fokus auf Ihre
Branche.
Allerdings gibt es auch Trainer, wie zum Beispiel Clemens Adam, die
aus Sicht des Kunden trainieren und somit ein excellenter
Sparringspartner bei Gesprächsübungen darstellen.
Ein weiterer Vorteil kann hier auch ein offenes Training sein, das
einige Trainer ebenfalls anbieten.
Erst nach mindestens 5-10 Jahren Trainingserfahrung kann ein Trainer glaubwürdig machen, dass er Managementtrainings genauso gut durchführen kann wie Teamentwicklung und Verkaufstraining. Auch eine sehr vielfältige und langjährige Berufserfahrung befähigt einen Trainer dann dazu, als Generalist aufzutreten.
Finden Sie die Trainingsphilosophie heraus
Lassen Sie sich Beispiele geben, wie der Trainer methodisch vorgeht. Wichtig ist, dass die Teilnehmer einbezogen werden und aktiv mitarbeiten können. Rollenspiele sind sinnvoll, wenn sie realistisch sind - also beispielsweise echte Situationen der Teilnehmer dargestellt werden.
Bitten Sie um Vorschläge für den Praxistransfer
Damit die Lernerfolge nicht gleich wieder verpuffen, sollte Ihnen der Trainer Vorschläge machen können, wie Sie die Umsetzung nach dem Seminar unterstützen können. Hilfreich sind beispielsweise Coaching-Gespräche vor und nach dem Seminar, Lernpartnerschaften und Transferaufgaben. Wichtig ist: Ohne die Mitarbeit der Führungskräfte funktioniert der Praxistransfer nicht.
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl
Neben den schon genannten Kriterien muss auch die Chemie zwischen Trainer und Teilnehmern passen. Wenn Ihr Unternehmen hemdsärmelig ist, passt kein Trainer im schwarzen Anzug. Hören Sie auf Ihre Intuition.
Orientieren Sie sich an marktüblichen Tagessätzen
Gut ausgebildete und erfahrene Verkaufstrainer nehmen Tagessätze zwischen 1.300 und 3000€. Wenn Sie einen Experten für ein bestimmtes Thema engagieren wollen, sind auch sehr viel höhere Tagessätze möglich. Wenn der Tagessatz wesentlich niedriger liegt, sollten Sie misstrauisch sein. Ein Verkaufstrainer sollte sich auch selbst zu einem angemessenen Preis verkaufen können.
Diese Informationen braucht der Trainer und sollte er deshalb auch einfordern
Damit der Trainer sich möglichst schnell orientieren kann, worum es Ihnen geht, sollten Sie Antworten auf die folgenden Fragen vorbereiten:
Aus welchem Anlass findet das Training statt?
Wer soll trainiert werden?
Welche Erfahrungen haben diese Mitarbeiter (beruflich und
trainingsmäßig)?
Welche Ziele verfolgen Sie mit der Weiterbildung?
Welche konkreten Anforderungen haben Sie an ein Seminar und einen
Trainer?
Wer kann in die Trainingskonzeption einbezogen werden?
Zu welchen Punkten wünschen Sie sich Unterstützung und Beratung
durch den Trainer?
Welche Widerstände können bei den Teilnehmern auftreten?
Wie sieht Ihr Zeitplan aus?
Welches Budget steht zur Verfügung?
Der Beitrag ist zum Großteil ein Auszug aus "Der Verkaufsprofi aktuell".
Ich werde immer wieder gefragt, zu welchen Tagessätzen denn Trainer arbeiten!
Deshalb möchte ich Ihnen meine Einschätzung und Erfahrungen der letzen 4 Jahre Beobachtung des Trainermarktes ein wenig schildern.
Es gibt Kollegen, die bieten Tagessätze ab 500 Euro an. Aus meiner Erfahrung sind das Kollegen, die sich selbst nicht bewusst sind, welchen Preis Ihre Leistung Wert ist. Also Kollegen, die Angst haben das zu nehmen, was ein Seminar wert ist kosten muss.
Oder Kollegen die keine Aufträge haben und dieen Weg suchen, statt vernünftige Strategien und Akquise zu machen.
Für Kunden bedeutet dies z.B. wenn es darum geht, Mitarbeitern zu vermitteln, warum Ihre Produkte ihren Preis Wert sind, dass diese Trainer nicht geeignet sind.
Niedrige Preise sollten Sie immer stutzig machen. Gute Trainer haben Produkte und Leistungen die Ihren Preis Wert sind.
Seriöse Verkaufstrainer haben durchscnittliche Tagessätze ab 1000 Euro bis 3000 Euro. Die "Alten Hasen und Top Speaker" gehen weit darüber hinaus. Viele bieten auch Stundensätze an.
